Fußball

Mittwoch, 25. Mai 2011

THE TIME IS NOW

… dieses Motto haben sich die Dallas Mavericks auf ihre Fahne geschrieben. Nach einem durchwachsenen Schlussspurt in der regulären Saison, entwickelten sich die Mavericks über zwei Playoffserien gegen die Portland Trail Blazers und die LA Lakers zu einem Titelfavoriten. Auch gegen das jungen und dynamische Team aus Oklahoma, konnten die Mavericks sich bislang beweisen. Nach einem kleinen Rückschlag im zweiten Spiel der Serie, legten die Mavericks zwei überragende Auswärtsspiele hin. Vor allem das 4. Spiel der Serie war herausragend. Dallas konnte einen 15 Punkte-Rückstand in den letzten 5 Minuten der regulären Spielzeit noch egalisieren und besiegte die völlig demoralisierten Oklahoma City Thunder in der Overtime. 




Neben der sportlich herausragenden Leistung überzeugten die Dallas Mavericks vor allem psychisch. In den letzten Jahren galt gerade die psychische Schwäche als größtes Manko der Mavericks. Oft hoch gewettet versagten die Mavericks vor allem dann, wenn ein Spiel zu kippen drohte oder sie in Rückstand gerieten. In diesem Jahr scheint es allerdings so als wäre all dies vergessen. Lässt man einmal das vierte Spiel gegen die Portland Trail Blazers einmal außen vor, überzeugten die Mavericks gerade dann wenn ein Spiel zu kippen drohte. Dallas ist psychisch auf der Höhe und es scheint so als hätten mittlerweile alle Spieler verinnerlicht, dass dies wohl ihre vermeintlich letzte Chance auf den Meistertitel ist.

Im Spiel 5 gegen die Thunder gilt es nun noch einmal die aktuelle Nervenstärke zu beweisen und den Finaleinzug perfekt zu machen.

French Open – Tag 4

Auf den Sandplätzen in Paris duellieren sich derzeit die besten Tennisspieler und Spielerinnen der Welt. Im Kampf um den „Coupe des Mousquetaires“ hieß es auch am 4. Tag der Konkurrenz: „Jeu, Set et Match!“.

Im Herren- und Damenturnier wurde am Mittwoch der erste Teil der zweiten Runde ausgespielt. Dabei kam es in insgesamt 16 Partien des Herrenturnier zu wenig überraschenden Ergebnissen. Federer, Djokovic, Ferrer gewannen ihrer Spiele jeweils in drei Sätzen und zeigten sich in bestechender Form. Ebenfalls in drei Sätzen siegte der ehemalige US Open Sieger (2009) Juan Martin del Potro. Somit kommt es in der dritten Runde des Turnier zum heiß ersehnten Duell mit Novak Djokovic, der in diesem Jahr noch ohne Niederlage ist. Aus deutscher Sicht gab es in der Herrenkonkurrenz lediglich ein interessantes Duell. Philipp Petzschner traf auf den Belgier Steve Darcis. Nach zuletzt starken Leistungen bei den BMW-Open und dem Team World Cup in Düsseldorf, enttäuschte der leicht favorisierte Petzschner jedoch. Er verlor gegen einen stark aufspielenden Darcis glatt in drei Sätzen (7:5 / 6:4 / 6:4). Somit verbleiben lediglich 3 deutsche Männer im Wettbewerb.

Auch in der Damenkonkurrenz gab es wenige Überraschendes, Wozniacki, Stosur, Shiavone und Co gestalteten ihre Spiele allesamt siegreich. Vor der größten Überraschung des Tages stand Sabine Lisicki. Die Nummer 121 der WTA-Weltrangliste zwang Vera Zvonareva (Nr.3) an den Rand einer Niederlage. Nachdem sie den ersten Satz mit 6:4 gewonnen hatte, zeigte sie sich im zweiten Satz erneut stark und hätte wohl auch hier schon für eine Entscheidung sorgen können. Allerdings spielte Zvonareva in den entscheiden Situationen ihr bestes Tennis und kam durch ein 5:7 zum Satzausgleich. Im dritten Satz spielten Lisicki dann furios. Sie breakte Zvonareva und führte bereits mit 5:2. Mit dem Sieg vor Augen versagte Lisickis Körper. Gebeutelt von Krämpfen musste sie den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. Trotz großer kämpferischer Leistung reichte es danach nicht mehr zum Punktgewinn. Lisicki verlor unter Tränen den dritten Satz mit 5:7. Ein bittere Abend für die Berlinerin, die sich aber nicht grämen sollte, da sie wiederholt beweisen konnte, dass mit ihr zu rechnen ist.
Glücklicher verlief der Tag für Julia Görges. Sie besiegte nach die Tschechin Safarova in drei Sätzen (2:6 / 7:5 /6:2). Görges steigerte sich in ihrem Match enorm. Nach einem schwachen ersten Satz, fand sie zunehmend ihren Rhythmus und zeigte im dritten Satz ihr derzeit gewohnt starkes Spiel. Die dritte deutsche Mona Barthel unterlag, wie erwartet, gegen die Top 20 Spielerin Pavlyuchenkova aus Russland.

Erfreuliches aus deutscher Sicht, gab es vor allem aus der Doppelkonkurrenz zu berichten. Von insgesamt zwölf Doppelpaaren mit deutscher Beteiligung schieden bislang nur zwei aus, während bereits sieben Paare die nächste Runde erreichen konnten.

Spiele mit deutscher Beteiligung am 5. Tag:

Arnaud Clement (FRA) – Michael Berrer (GER)
Andrea Petkovic (GER) - Lucie Hradecka (CZE)
Alejandro Falla (COL) – Florian Mayer (GER)
Tobias Kamke (GER) – Victor Troicki (SRB)

Lopez/Montanes – Dustin Brown/Michael Kohlmann (GER)
Julia Görges/Philipp Petzschner (GER) – Peschke/Qureshi
Bhupathi/Paes  – Philipp Petzschner/Tommy Haas (GER)
Dulko/Pennetta – Patty Schnyder (SUI)/Anna – Lena Grönefeld (GER)